Die größten Irrtümer der Wissenschaft

Wissen-schaft oder Wissen-haft? Wozu neigen wir mit unseren etablierten Wissenschafts-Instituten mehr?

Geht es den Instituten und Institutionen noch um das Schaffen von Wissen oder vielmehr um das Festhalten, das Haben von und Haften an Wissen?

Die Wissenschaft hat eine lange Geschichte auf den verschiedenen Kontinenten, lange Zeit betrieben, geprägt und bestimmt von Medizinmännern, Priestern und Philosphen. Dabei wurde viel geschaffen, was manche als Wissen bezeichnen würden, viele heute aber als Aberglaube abtun.

Tatsächlich wurden etliche Behauptungen aus Entdeckungen früherer Zeiten später widerlegt, weil man dann über bessere Methoden der Forschung und Sammlung von Nachweisen verfügte. Eines blieb aber gleichwohl über die Jahrtausende bestehen: Wissenschaftler behaupteten zu allen Zeiten, im Besitz des Wissens zu sein. Hierzu eine Reihe der bedeutendsten Beispiele:

Die Erde, alles Sein und der Mensch

  • Die Erde ist eine Scheibe. Wie könnten die Menschen sonst auf ihr stehen? (ein hartnäckiger Volksglaube, weil solange nicht erklärbar, bis im 17. Jahrhundert das Gravitationsgesetz von Newton postuliert und nachgewiesen wurde)
  • Die Erde ist der Mittelpunkt der Welt und die Sonne und Gestirne drehen sich um sie (Geozentrisches Weltbild bis ins 17. Jahrhundert, Widerlegung erst anerkannt mit den Kepler-Gesetzen der Planetenbewegung).
  • Das Wetter der Erde wird von Göttern und Naturgeistern gemacht, insbesondere auch die elektromagnetischen Ereignisse von Blitzen und Polarlichtern (Volksglaube, weil solange nicht erklärbar bis etwa ins 18. Jahrhundert durch die Coulomb-Gesetze).
  • Alles Sein besteht aus vier oder auch fünf Elementen: Erde, Wasser, Feuer und Luft, ggfs. dazu noch Äther oder aber Erde, Wasser, Feuer, Metall und Holz (wissenschaftlich anerkannte antike Vorstellungen, bis sich im 17. Jahrhundert das Periodensystem der Elemente durch Robert Boyle etablierte).
  • Der Mensch enthält gemäß den vier Elementen auch vier Flüssigkeiten, Säfte genannt: Blut, Schleim, gelbe Galle und schwarze Galle (etwa seit 400 v.Chr. bis ins 19. Jahrhundert medizinisch-wissenschaftlich anerkannt).

Das Licht und die Materie

  • Das Licht basiert auf einer geheimen Substanz, die man einst Äther nannte (wissenschaftlich anerkannte Erklärung im 17. Jahrhundert, widerlegt durch das Michelson-Morley-Experiment Ende 19. Jahrhundert).
  • Das Licht ist ein materielles Teilchen und ein bisher nur unbekanntes Element, nach der westlichen Elementen-Lehre mit dem „fünften Element“ identifiziert. Es verhält sich aber manchmal auch wie eine Welle (wissenschaftlich anerkannte Erklärungen des Welle-Teilchen-Dualismus ab dem 17. Jahrhundert durch Newton und Huygens, richtig gestellt Anfang des 20. Jahrhunderts durch Einsteins Erklärung des photoelektrischen Effekts).
  • Die gesamte Materie basiert auf den Elementen des Periodensystems der Chemie als kleinste Teilchen (wissenschaftliche Überzeugung ab dem 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts, widerlegt durch den Nachweis der Atome durch Einstein).
  • Die kleinsten elemantaren Teillchen der Materie sind Atome. Diese sind unteilbar, von griechisch „atomos“ für unteilbar (wissenschaftliche, atomistische Überzeugung Anfang des 20 Jahrhunderts, widerlegt durch die Quantenmechanik mit u.a. dem Atommodell von Nils Bohr sowie Einstein und der Entdeckung der subatomaren Elementarteilchen).

Die Welt

  • Die Realität unserer Welt besteht aus Materie. Das ist die einzige Form von Existenz (wissenschaftliche Überzeugung und materielles Weltbild bis Anfang des 20. Jahrhunderts, widerlegt durch Einstein mit seiner Formel E = m c², die Materie mit Energie austauschbar macht).
  • Die Zustände unserer Welt entsprechen allen von uns wahrnehmbaren Existenz-Formen und sind zu jeder Zeit eindeutig bestimmbar (wissenschaftliche Überzeugung der klassischen Physik und materielles Weltbild bis zur Widerlegung in 1927 durch das Gesetz der Unschärferelation von Heißenberg).
  • Die Welt ist durch einen Gott in einem Schöpfungsakt erschaffen worden (Kreationismus, widerlegt durch viele Erkenntnisse der modernen Physik seit Beginn des 20. Jahrhunderts, Urknalltheorie, Astrophysik, Entdeckung der dunklen Energie und Materie, sowie allen anderen Entwicklungsforschungen etwa der Evolution).
  • Die Entstehung und Entwicklung der Welt wird durch die Mechanismen von Mutation und Selektion erklärt (Evolutionismus, widerlegt durch mathematische Berechnungen der Wahrscheinlichkeit zur Entstehung aller Materie und Lebensformen, der modernen Physik und Gentechnologie sowie der Biophysik mit etwa Rupert Sheldrakes morphogenetischen Feldern oder auch Biophotonen-Effekten ab Mitte des 20. Jahrhunderts).

Irrtümer des Wissens haben System

Entdeckungen wurden seit Menschen gedenken gemacht. Nur unterschieden sich vielfach sowohl die Methoden als auch das Verständnis über das Entdeckte voneinander. Entdeckungen, Erfindungen und Erkenntnisse dienten aber häufig keinem Selbstzweck sondern einem konkreten Nutzen. Nutznießer, die über Mittel und Macht verfügten, waren häufig die Treiber der Wissenschaft und bestimmten, was sich durchsetzte und was nicht. Das waren früher religiöse Würdenträger oder Landesfürsten und später reiche Kaufleute, Wirtschaftskonzerne und gesellschaftliche Institutionen mit entsprechenden Finanzmitteln. Dabei wird bis heute nicht nur Wissen geschaffen sondern oft auch gezielt verhindert.

Bis heute noch stellt sich Wissenschaft aber selbstsicher so dar, als sei sie im Besitz des Wissens und dürfe alle Andersdenkenden belächeln, abwerten und unterdrücken. Dieses Gehabe ist offenbar aus Gründen der Selbsterhaltung und Konkurrenz notwendig. Viele Trittbrettfahrer dieser Selbstüberheblichkeit findet man daher auch in den Medien und dem Entertainment, die als Meinungsbildner für die Öffentlichkeit wirken. Dennoch wurde etabliertes Wissen immer wieder revidiert und damit gezeigt, daß die Wissenschaften eigentlich beständig in irgendwelchen Irrtümern feststecken. Nur daraus lernen möchte man wohl nur ungern, geschweige denn das eigene Irren zugeben.

Der Wissenschaft geht es also vorwiegend um die eigene Absicherung und Existenzerhaltung, was völlig menschlich und verständlich ist. Daher entstanden in ihrem Namen einige Dogmen ähnlich denen der Religion, auf denen sie ihr Rechthaben stützt. Ihre Grundpfeiler sind Logik, Meßbarkeit, Reproduzierbarkeit, Nachweisbarkeit und ein sich selbst bestärkendes Bewertungssystem, das man auch als Egozentrik bezeichnen kann. Wie viele andere aufgestellte Dogmen sind aber auch die der Wissenschaft nicht gerade ein Garant für Wahrheit und Richtigkeit. Mehr dazu findest Du auf dieser Webseite unter Weltbild –> Materielle Wissenschaften und Irrtümer der Wissenschaft.

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