Neue Erkenntnisse

Prozeß der Vertiefung

Erkenntnisse zu sammeln, ist ein Prozeß, der eng mit unserer geistigen bzw. seelischen Entwicklung verknüpft ist. Was wir dabei einsammeln bzw. was an Erkenntnissen in uns haften bleibt, hängt zum einen davon ab, wonach wir suchen, zum anderen aber auch davon, auf welchem seelisch-geistigen Entwicklungsstand wir uns befinden. Ich möchte dabei ausdrücklich betonen, daß dieser Entwicklungsstand kein Qualitätsmerkmal ist, mit dem wir uns als besser oder schlechter bewerten dürfen.

Wir verhalten uns bei der Suche nach Erkenntnis wie ein Puzzle-Spieler, der die nächsten passenden Mosaik-Steinchen oder Puzzle-Teile zu dem bereits vorliegenden, fragmentarisch zusammengefügten Bild sucht, welche sich an dessen Rand anfügen lassen. So ein Teilchen wird dann studiert, ob oder wohin es paßt und dann entweder eingebaut oder verworfen. Ja, so funktioniert das. Die folgende Grafik veranschaulicht unser Verhaltensmodell mit einem sehr einfachen Bild.

Verhaltensmodell

Wir bewußten Menschen sind bei dem besagten Puzzle-Spiel der Erkenntnisse ein Organismus der Informationsverarbeitung. Wir nehmen Eindrücke auf, die auf uns einwirken und verarbeiten diese zunächst durch unsere Wahrnehmung. Als Reaktion darauf äußern wir uns auf irgendeine Weise, indem wir unserem Inneren Ausdruck verleihen und damit nach Außen wirken. Diesen ganzen Prozeß, der die Wahrnehmung und die Äußerung umfaßt, nennen wir dann das Verhalten, welches der Inhalt von vielen Forschungen, Studien, Lehren und Modellen ist.

Anhand des Verhaltens können wir viel über die Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung und Äußerung aussagen. Was dabei ganz klar wurde, ist die Tatsache, daß es eine Rückwirkung zwischen dem gibt, was wir mehr oder minder bewußt ausdrücken und der Eigenart unserer Wahrnehmung. Diese Rückwirkung wird dann auch als „Einstellung“ bezeichnet, mit der wir unsere Wahrnehmung eben buchstäblich einstellen und die sich dann auch folgerichtig in unseren Äußerungen ausdrückt.

Natürlich gibt es nicht nur eine innerliche Rückwirkung, sondern auch eine äußerliche, wie jeder von uns selbst erleben kann. Je nachdem, wie wir uns ausdrücken und damit nach außen wirken und „austeilen“, stellt sich dann auch wieder eine entsprechende äußere Reaktion als Einwirkung auf uns ein. Genau das drückt ja das bekannte Sprichwort aus, „wie es in den Wald hineinschallt, so hallt es auch wieder heraus“. Wir erleben hier also einen natürlichen „Echo-Effekt“ unseres menschlichen Verhaltens.

Mehr zu diesem Schaubild wird in verschiedenen Artikeln über die Erkenntnisse zu „Typenmodellen“, „Verhalten“ und „Gesetzen des Seins“ erläutert. Wie wir aber bewußt auf unser Verhalten einwirken können, indem wir es in unserem Sinne weiterentwickeln und optimieren, das liegt wiederum an unserem geistigen Bewußtseinszustand, der durch unsere Erkenntnisse geformt und gefördert wird. Wie diese Förderung abläuft, das veranschaulicht die folgende Grafik des Prozesses der Erkenntnisvertiefung.

Vertiefungsprozess

Der Ablauf einer Vertiefung ist eigentlich ganz simpel: Wir stellen Fragen und suchen damit nach Antworten. Die erhaltenen Antworten werfen weitere Fragen auf und so pflanzt sich der Entwicklungsprozeß kontinuierlich in die Tiefe und damit zu höherer Erkenntnis hin fort. Spannend ist an diesem Prozeß dann eigentlich nur noch, in welche Richtung der Erkenntnis wir bohren. Das aber entscheiden wir mit den Fragen, die wir stellen. Frage ich danach, wie ich möglichst schnell zu materiellem Wohlstand und irdischer Macht komme, dann richte ich mich mit meinem Bewußtsein sicherlich anders aus, als wenn ich nach dem Wesen meines Seins frage. Entsprechend werden auch die gewonnen Erkenntnisse sehr unterschiedlich sein.

Die in der Grafik dargestellen Fragen stammen aus der Liste der essentiellen Lebensfragen auf dieser Webseite. Die Vertiefung der Antworten auf diese Fragen führt zu den hier angebotenen Artikeln der neuen „Erkenntnisse“, welche in die folgenden Themenkomplexe unterteilt sind:

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